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Digitale AprilscherzeIrgendwann muss selbst der hartnäckigste Spielefreak mal zu Toilette und diese zwei Minuten reichen völlig aus, um heimlich still und leise ein kleines Programm hoch zu laden, das am 1. April entweder zur Belustigung aller Anwesenden oder zum einem Tobsuchtsanfall des Users führt. Ein der harmlosen Varianten ist, wenn plötzlich die Mouseanzeige dahin flitzt, wo der Zufallsgenerator es will und nicht, wo die Hand des Nutzers sie hinführt. Bitte auch am 1. April nicht wundern, wenn jemand mit einen digitalen Aprilscherz dafür gesorgt hat, dass plötzlich die Icons auf dem Desktop wie Steine im Sturm durcheinander purzeln oder ein imaginäres Monster bei der Textverarbeitung die Buchstaben und Wörter schneller wegfuttert, als man sie schreiben kann. Gemeine digitale Aprilscherze gaukeln dem Nutzer sogar vor, sein komplettes Betriebssystem sei abgestürzt und lassen die Betroffenen stundenlang nach Fehlern suchen. Auch Varianten, die ganze Verzeichnisse spurlos ins Nirvana verschwinden lassen, sind auf einschlägigen Websites als Download verfügbar. Fairerweise sollte man in der Nähe sein, wenn man jemanden mit einem solchen digitalen Aprilscherz auf’s Korn nimmt und ihm irgendwann sagen, welches Programm er ggf. über den Taskmanager beenden oder löschen sollte. Nicht dass derjenige im Eifer des Gefechtes seine Festplatte formatiert und dadurch richtig Schaden nimmt. Apropos Festplatte. Manche digitalen Aprilscherze gaukeln dem PC-Nutzer auch vor, dass gerade die Festplatte formatiert würde. Nervenschwache Menschen können da schon mal bis an den Rand des Nervenzusammenbruchs getrieben werden. |
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